(Video hier klicken)
Musik für das Auge
Ein Kooperationsprojekt des Institut Français mit dem Atelier-Scène (1+1=3), dem Französischen Gymnasium und der Ménagerie (Plattform des frankophonen Theaters in Berlin)
Reservierung: atelier-scene.lamenagerie@live.de

16 Februar am Französischen Gymnasium: Vorstellung von Auszügen aus «Endspiel» von Samuel Beckett am Französischen Gymnasium, Inszenierungsvorschlag von Martine Venturelli
Workshop über die Musikalität des Textes von Samuel Beckett
(für die Schüler des Französischen Gymnasiums aussschließlich)

Samstag 19 und Sontag 20 Februar im ACUD:
14:00 – 16:30 Uhr Workshop: Hier wird die Ton-Partitur sowie die choreographische Partitur des Stückes aufgegriffen sowie die Frage der spezifischen Ausbildung, um diese Rolle als Schauspiel-Musiker einnehmen zu können. (15/10 Euro)
20:00 Celui qui ne connaît pas l’oiseau le mange… B / 01
Text, Partitur und Regie : Martine Venturelli
(9/6 euros)
« In einer klangvollen Landschaft vertieft, in die Dunkelheit versetzt, das Ohr am Mund der Schauspieler gefesselt, an deren Atem… Die Zuschauer werden auf eine Reise der Töne verführt, eine Geschichte der Sprache, die Entstehung einer Schrift. Durch deren Bewegungen und Tänzen, deren Musikergestus ist die Anwesenheit der Schauspieler fast fühlbar. In dieser Polyphonie schlägt jede Stimme verschiene Rhythmen und Tonarten vor.
Die erstmal nicht wahrnehmbaren Sätze versuchen den Zuschauer von dem Drang des Verständnisses zu befreien, um besser aufzunehmen, zu verstehen. Dunklere Gebiete und unentzifferbare Gefühle trotzen, wird in uns selbst und über uns selbst Verzauberung erwecken. » G. Banu

21 Februar im Institut Français:
18:00-19:00: Szenische Lesung von «Aufs Schlimmste zu» von Samuel Beckett, von Schülern des Französischen Gymnasiums und dem Atelier-Scène (1+1=3), im Institut Français
(Kostenloser Eintritt)

«Es ist immer ein großer Genuss, im Werk von Samuel Beckett die Komplexität in der Bewegung seines Schreibens durch die verschiedenen Vorschläge und Verkörperungen wahrzunehmen. Um das Gewebe, die Textur seiner Sprache zu erfassen, erlaubt Aufs Schlimmste zu diese Wiederaufnahmen zu spüren, die einen Takt angeben, und die Gleichgültigkeit gegensätzlicher Worte zu erfahren, die schon der wahre Wortlaut bildet, sowie diese geregelte Spannung der Gegensätze zu erleben, die ermöglicht, eine Darlegung, diesen Fluss, diese Melodie, aufrechtzuerhalten, indem er die Folgen eines Vorschlags ausschöpft.
Auch wenn in der persönlichsten Seite des Schreibens von Samuel Beckett sich das Leid, das Lachen vor dem Abgrund, das Gegrinse als letzter Zustand der Verzweifelung bis zum Schwindel befindet, ist es uns ein Anliegen, uns Schauspielern, das Vergnügen, den Jubel und den Schwindel dieses musikalischen Schreibens empfinden zu lassen.»
(Martine Venturelli)
19:00-19:30 geselliger Aperitif!
19:30-22:00 Workshop: Die Schauspieler des Atelier Scène (1+1=3) machen das musikalische Schreiben von Samuel Beckett erlebbar. Der Schauspieler nimmt mit dem Teilnehmer den Weg, die Strecke, die Rundreise, die Fahrt, die er selber gegangen ist (8 Euro / Erm.: 5 Euro)
RESERVIERUNG: atelier-scene.lamenagerie@live.de
Institut Français de Berlin: Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin
ACUD Théâtre: Veteranenstrasse 21, VH 1.OG, 10119 Berlin-Mitte
Lycée Francais de Berlin: Derfflingerstrasse 7, 10785 Berlin